Hochschulzertifikat Integrierte Erlebnispädagogik

Berufsbegleitende Zusatzqualifikation in fünf Modulen
Verantwortlich: 
Institut für Weiterbildung der Hochschule Landshut
Art des Abschlusses: 
Zertifikat
Dauer: 
fünf Module
Studienformat: 
berufsbegleitendes Studium
Sprache: 
Deutsch
Studienangebot: 
Modulstudium
Kosten: 
1.490,00
Beginn: 
2016
Allgemeine Zugangsvoraussetzungen: 
Berufspraxis
Lehrkraft: 
Dr. Martin Lu Kolbinger
ECTS-Punkte: 
10
Gruppengröße: 
12

Erlebnispädagogik und Outdoortrainings werden in den letzten Jahren mehr und mehr in den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit eingesetzt.

Handlungsorientierung und Abenteuer, Grenzerfahrungen und Ernstcharakter, Herausforderung und Selbststeuerung gelten als Bestimmungselemente moderner Erlebnispädagogik.

Seit kurzem erst greifen immer mehr Träger Sozialer Arbeit auf ihre eigenen MitarbeiterInnen zur Durchführung handlungsorientierter Angebote zurück und erhoffen sich davon zurecht einige Vorteile:

 

| Eigene, Träger-interne Kompetenzen werden aufgebaut und gestärkt

| Die Beziehungen zwischen Klienten und MitarbeiterInnen werden gezielt bearbeitet und gefördert

| Der Transfer der Lerneffekte in den Alltag wird erleichtert

 

Die berufsbegleitende Zusatzqualifikation Integrierte Erlebnispädagogik schließt hier eine Lücke zwischen Alltags- und Erlebnispädagogik, Sie erhalten die Chance, erlebnispädagogische Elemente zielführend in Ihren pädagogischen Arbeitsalltag zu integrieren. Der Alltag wird für die Klienten ebenso wie für Sie selbst bereichert.

Wir freuen uns auf: | Erleben | Verstehen |  Begreifen | Handeln

Fächergruppe: 
Allgemeinwissenschaften
Lehrerbildung
Pädagogik
Schlüsselqualifikation
Sozialwesen
Sozialwissenschaften
Sonstiges
Gliederung: 

Die berufsbegleitende Zusatzqualifikation umfasst insgesamt fünf Module; davon eine eintägige Veranstaltung an der Hochschule Landshut, drei Outdoorwochenenden und eine zweitägige Veranstaltung in München (insgesamt 13 Ausbildungstage). 
Nach Abschluss der Module findet eine Zertifikatsprüfung an der Hochschule Landshut statt.

Unser Programm im Überblick:

Modul 1: Kooperative Abenteuerspiele (+ "Schnuppertag") 
kooperative Abenteuerspiele, Problemlösungsaufgaben, Theorie

Modul 2: Fels
Klettern, Abseilen, Klettersteig, hoher und niedriger Seilgarten,
Erkundschaften einer Höhle

Modul 3: Wasser
Floßbau und Floßfahrten mit Gruppen, Bootstouren, Kanu

Modul 4: Stadt
Erlebnispädagogik in der Stadt, City-Bound

Modul 5: Schnee
Iglubau und -übernachtung, Schwitzhütte, Schneeschuhwandern,
Lawinenkunde

 

Inhalt: 

Theoretische Grundlagen: Welche pädagogischen, philosophischen und ethischen Grundlagen stehen hinter erlebnispädagogischen Aktivitäten?

Persönliche Kompetenzen: Welche sozialen und kommunikativen Fähigkeiten brauche ich? Wie leite und führe ich (auch schwierige) Gruppen und wie beeinflusse ich die Gruppendynamik positiv? Was kann ich und was darf ich?

Systematische Erwägungen: Welche Rechtsfragen muss ich beachten? Wie sorge ich stets für maximale Sicherheit? Wie lässt sich die Arbeit systematisch und kontinuierlich verbessern? Wie optimiere ich den Transfer in den Alltag? Wo liegen die Grenzen?

 

Benötigte Vorkenntnisse: 

mindestens einjährige Berufspraxis

Zielgruppe: 

Wenn Sie folgende Fragen mit „Ja!“ beantworten können, dann ist diese Zusatzqualifikation passend für Sie:

  • Sie sind pädagogisch tätig?

  • Sie haben eine Ausbildung als Sozialpädagoge/-in, Psychologe/-in, Pädagoge/-in, Erzieher/-in, Heilerziehungspfleger/-in, Lehrer/-in o. ä.?

  • Sie möchten Ihr professionelles Handeln durch erlebnispädagogische Zusatzangebote und Gestaltungsprinzipien anreichern?

  • Sie möchten so zielführend einsetzbare Erweiterungen für Ihren eigentlichen „Hauptberuf“ erhalten?

  • Sie haben nicht zwingend eine natursportliche Vorbildung, verfügen aber über eine körperliche und psychische Grundfitness und Gruppentauglichkeit?

Bezeichnung des Abschlusses: 
Hochschulzertifikat
Zu erbringende Leistungen: 
Sonstige
Details der Zugangsvoraussetzung: 
(1) Voraussetzung für den Zugang zu dem Weiterbildungsangebot ist:

- ein erfolgreich bestandenes einschlägiges Studium (beispielsweise Soziale Arbeit) oder
Des Weiteren müssen die Bewerber eine einschlägige Praxistätigkeit im Umfang von zusammenhängend mindestens 20 Wochen durch ein qualifiziertes Arbeitszeugnis nachweisen. Der Zugang zum Kurs kann auch unter dem Vorbehalt eröffnet werden, dass die fehlende Zeit bis zum Abschluss der Weiterbildung abgeleistet und nachgewiesen wird.
- einer einschlägigen, in der Regel mindestens dreijährigen Berufstätigkeit.
(2) In besonders begründeten Fällen kann Bewerbern der Zugang eröffnet werden, wenn diese eine einschlägige pädagogische Berufsausbildung und entsprechende fünfjährige qualifizierte Berufserfahrung durch Vorlage eines qualifizierten Arbeitszeugnisses nachweisen können.
(3) Über die Einschlägigkeit der Ausbildung bzw. Tätigkeit entscheidet im Einzelfall die Prüfungskommission.
(4) Die Teilnahme setzt ferner voraus, dass zwischen der Teilnehmerin/ dem Teilnehmer und der Hochschule Landshut ein Vertrag über die Durchführung des Weiterbildungsangebots zustande gekommen ist. Sofern die Teilnehmer die Zugangsvoraussetzungen erfüllen, kann in Ausnahmefällen der Vertrag auch zwischen dem Arbeitgeber der Teilnehmerin/ des Teilnehmers und der Hochschule Landshut geschlossen werden.
(5) Die Teilnahme an einzelnen Modulen des Weiterbildungsangebotes ist möglich. Der Teilnehmerin/dem Teilnehmer wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.

Besondere Zugangsvoraussetzungen: 
keine